Wichtige erste Einstellungen


Bevor die ersten Fotos in die Datenbank eingelesen werden, sollte sichergestellt sein, dass die Programm-Einstellungen den Absichten des Nutzers entsprechen. Zwar kann man die Einstellungen jederzeit ändern, aber in manchen Fällen kann das zur Folge haben, dass Verzeichnisse erneut analysiert werden müssen, was zusätzlichen Zeitaufwand bedeuten kann, der möglicherweise unnötig ist, wenn man sich vorab einmal mit den möglichen Einstellungen beschäftigt.

Die Voreinstellungen entsprechen zwar den Anforderungen der meisten Nutzer, doch wird Excire Foto von sehr unterschiedlichen Fotografentypen genutzt, so dass wir über die Einstellungen zusätzliche Flexibilität geschaffen haben.

Im Menü Excire Foto -> Einstellungen lassen sich über die verschiedenen Themenreiter diverse Einstellungen vornehmen.

Vor dem ersten Einlesen von Fotos sind diese Einstellungen von Bedeutung:

Im Reiter “Hinzufügen” findet sich die Möglichkeit, das Einlesen von PSD-Dateien, die mit Adobe Photoshop erzeugt wurden, zu aktivieren. Die Standardeinstellung ist “aus”, da der Einlesevorgang von Ordnern dadurch verlangsamt wird.

Unter “Vorschauen" gibt es die Möglichkeit, die Qualität der Komprimierung für die Vorschaubilder einzustellen. Die Größe der Vorschauen, die Excire Foto erzeugt, ist immer 1280x720 Pixel. Sollte diese Auflösung nicht ausreichen, kann die 1:1 Vorschau aktiviert werden. Diese Möglichkeit besteht bei der Vorschau immer, wird aber normalerweise nur nach Bestätigung einer Nachfrage erzeugt, weil durch 1:1 Vorschauen erheblich mehr Speicherplatz auf der Festplatte verbraucht wird, auf der die Excire Foto Datenbank gespeichert ist.

Diese Nachfrage lässt sich in den Einstellungen deaktivieren. Außerdem kann dann das 1:1 Vorschaubild als Standardvorschaubild genutzt werden. Hierbei ist zu beachten, dass dies zu einem höheren Speicherverbrauch und längeren Ladezeiten beim Wechsel zwischen Bildern führt.

Auf der Registerkarte "Metadaten" können Sie einstellen, ob Excire Foto die Metadaten in Sidecar-Dateien immer im XMP-Format speichern soll, wenn die Funktion "Metadaten speichern" im Menü ausgewählt wird. Dies ist ein Sonderfall, da XMP-Dateien normalerweise nur für Rohformate verwendet werden; bei JPG- und TIF-Dateien werden die Metadaten direkt in der Bilddatei gespeichert. Anwender, die Metadaten zwischen Excire Foto und dem Bildbearbeitungsprogramm Capture One austauschen möchten, müssen die Option "Immer Filialdateien benutzen" aktivieren, da Capture One sonst die Metadaten nicht lesen kann.

Wenn Sie möchten, dass Ihre vorhandenen Schlagwörter in Excire Foto importiert werden, müssen Sie hier die Option "Stichwörter aus Fotos laden" aktivieren.

Einstellung "Inhalt eines Metadaten-Arrays anhängen" 

Die Einstellung bewirkt, dass Stichwörter nicht überschrieben sondern beim Speichern ergänzt (in der Liste angehängt) werden. Vorhandene Stichwörter werden nicht entfernt. Die Standardeinstellung ist "eingeschaltet", so dass vorhandene Stichwörter aus anderen Anwendungen nicht versehentlich überschrieben werden. In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, diese Einstellung zu deaktivieren, zum Beispiel, wenn Stichwörter in Excire Foto entfernt wurden und diese nun auch in der gespeicherten Datei entfernt werden sollen.